Trockene Augen: Ursachen, Symptome & Tipps zur Linderung der Augenbeschwerden

Trockene Augen haben sich hierzulande zu einer Volkskrankheit entwickelt, in Deutschland sind etwa 15 bis 17 Prozent der Gesamtbevölkerung1 von der Augenerkrankung betroffen. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen fragen, was bei unangenehmen Symptomen wie Brennen, Rötungen und Sandkorngefühl zu tun ist. Mit ausführlichen Informationen über Entstehung, Ursachen und Risikofaktoren möchten wir ein tieferes Verständnis für trockene Augen vermitteln und Ihnen mit praktischen Ratschlägen und Tipps zu einer Verbesserung der Augenpflege und Linderung der Beschwerden verhelfen.

Was versteht man unter trockenen Augen?

Als trockenes Auge bezeichnet man eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche. Mediziner sprechen dabei auch von Keratoconjunctivitis sicca oder kurz Sicca-Syndrom. Die Erkrankung tritt auf, wenn am Auge zu wenig Tränenflüssigkeit vorliegt oder die Tränenflüssigkeit eine veränderte Zusammensetzung aufweist.

Typische Symptome bei trockenen Augen

Trockene Augen können verschiedene Symptome hervorrufen, die von Person zu Person variieren. Auch Dauer und Intensität der Beschwerden können unterschiedlich ausfallen.

Brennende und gereizte Augen

Oftmals brennen die Augen, sind gerötet und reagieren empfindlich auf äußere Reize wie Wind, Rauch, trockene Luft.

Als sehr unangenehm empfinden Betroffene ein Fremdkörpergefühl oder Kratzen im Auge, das sich anfühlt, als hätte man Sand ins Auge bekommen.

Lichtquellen werden schon bei geringer Intensität als unangenehm hell und blendend wahrgenommen.

Trockene Augen fühlen sich häufig müde und die Augenlider schwer an.

Es mag zwar auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber trockene Augen können auch tränen. Die Augen produzieren dann verstärkt Tränenflüssigkeit, um die Trockenheit auszugleichen. Dabei handelt es sich jedoch um ein wässriges Sekret, das nicht gut auf der Augenoberfläche haften kann und quasi „überläuft“. Nicht selten ist verschwommenes Sehen die unmittelbare Folge.

Wie entstehen trockene Augen?

Damit unsere Lider reibungslos über die Augenoberfläche gleiten können, wird das Auge etwa alle fünf bis zehn Sekunden mit Tränenflüssigkeit benetzt. Mithilfe dieses Tränenfilms werden Fremdkörper aus dem Auge geschwemmt und das Eindringen von krankheitserregenden Bakterien und Viren abgewehrt. Zudem sorgt die Tränenflüssigkeit dafür, dass die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird und verbessert durch Glättung der Augenoberfläche die optischen Eigenschaften des Sehorgans.

Trockene Augen entstehen, wenn das Auge nicht mehr ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt wird. In der Augenheilkunde unterscheidet man zwischen zwei Formen:

Hyposekretorische trockenen Augen

Bei einem wässrigen Defizit ist die Tränenfilmproduktion vermindert, man spricht deshalb auch von einem hyposekretorischen trockenen Auge.

Lipidstörung

Eine Lipidstörung führt dagegen zu einer erhöhten Verdunstung des Tränenfilms (hyperevaporatives trockenes Auge). Auf eine alleinige Lipidstörung gehen ca. 60 % der Fälle trockener Augen zurück2, meistens liegt hier eine sogenannte Meibomdrüsen-Dysfunktion vor.

Für trockene Augen sind häufig auch Mischformen verantwortlich.

Trockene Augen: Ursachen & Risikofaktoren

Auf die Produktion und Zusammensetzung des Tränenfilms können sich verschiedene Faktoren auswirken oder gegenseitig verstärken. Man bezeichnet das Sicca-Syndrom deshalb auch als multifaktorielle Erkrankung.

Zahlreiche Risikofaktoren begünstigen die Entstehung trockener Augen. Dies sind Umwelteinflüsse wie z. B. Rauch, trockene Luft, Ozon und Klimaanlagen. Mit steigendem Alter erhöht sich das Erkrankungsrisiko, Frauen sind häufiger betroffen. Hormonstörungen wie ein Androgen-Mangel oder eine Östrogentherapie sowie einige Medikamente wie Psychopharmaka, Betablocker oder Diuretika können sich auch auf die Produktion des Tränenfilms auswirken. Hinzu kommen ophthalmologische Risikofaktoren, wie z. B. eine Meibomdrüsen-Dysfunktion, eine Blepharitis, ein Vitamin-A-Mangel oder eine Operation zur Korrektur eines Sehfehlers. Das Tragen von Kontaktlinsen erhöht ebenfalls das Risiko für ein trockenes Auge.

Auf welche Weise die Befeuchtung des Auges beeinträchtigt wird, hängt von der auslösenden Ursache ab.

Sehstress aufgrund
langer Bildschirmzeiten

Immer mehr Menschen üben einen Beruf aus, der vornehmlich am Computer stattfindet. Zudem beherrschen Smartphone, Tablet und Gaming-PC zunehmend auch die Freizeit. Beim intensiven Schauen auf den Bildschirm blinzeln wir jedoch weniger. Dadurch wird die Augenoberfläche seltener mit Tränenflüssigkeit benetzt. Die Folge des sogenannten „Office-Eye-Syndroms: Die Augen sind trocken, müde oder brennen.

Trockene Raumluft

Eine typische Ursache für trockene Augen ist die warme Heizungsluft im Winter. Trockene Raumluft herrscht jedoch auch im Sommer an vielen Arbeitsplätzen, in öffentlichen Gebäuden und Geschäften sowie in Flieger, Bahn und Auto vor, da Klimaanlagen der Umgebungsluft Feuchtigkeit entziehen.

Umweltreize

Umweltfaktoren wie Rauch, Wind und Zugluft, intensive UV-Strahlung, starke Luftverschmutzung oder eine hohe Ozonkonzentration können den Tränenfilm beeinträchtigen. Was viele nicht wissen: Auch ältere Kopierer und Laserdrucker können höhere Mengen Ozon freisetzen und sich negativ auf das Raumklima auswirken.

Rauchen

Laut aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen3 erkranken Raucher wesentlich öfter an trockenen Augen als Nichtraucher. Demnach kann Tabakrauch die Tränenfilmqualität beeinträchtigen, was wiederum starke Augenbeschwerden zur Folge haben kann.

Trockene Augen
durch Kontaktlinsen

Kontaktlinsen können trockene Augen begünstigen und bestehende Beschwerden verstärken. Wird das Auge z.B. durch langes angestrengtes Sehen nicht ausreichend mit Flüssigkeit benetzt, kann die Kontaktlinse nicht mehr wie üblich im Tränenfilm schwimmen, sondern reibt an der empfindlichen Augenoberfläche. Linsen mit hohem Wassergehalt können zudem wie ein Schwamm wirken und dem Tränenfilm insbesondere bei langer Tragedauer Feuchtigkeit entziehen.

Trockene Augen in Schwangerschaft und Wechseljahren

Frauen leiden häufiger am Sicca-Syndrom als Männer. Grund dafür sind vor allem größere Veränderungen im Hormonhaushalt, die die Zusammensetzung des Tränenfilms beeinflussen. Deshalb können sowohl Frauen in der Schwangerschaft wie in den Wechseljahren von trockenen Augen betroffen sein. Auch eine Hormontherapie in der Menopause kann das Sicca-Syndrom begünstigen.

Trockene Augen
im Alter

Aufgrund physiologischer Veränderungen nimmt die Produktion der Tränenflüssigkeit mit steigendem Alter ab, zudem verändert sich die Zusammensetzung des Tränenfilms. Ältere Menschen haben daher ein erhöhtes Risiko für trockene Augen, auch die Intensität der Beschwerden kann mit den Jahren zunehmen.

Erkrankungen und
Medikamente

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die trockene Augen hervorrufen oder begünstigen können:

  • Eine der häufigsten Ursachen für trockene Augen ist die Meibomdrüsen-Dysfunktion. Die Funktionsstörung der Meibomdrüsen beeinträchtigt die Tränenfilm-Qualität, was zu einer schnelleren Verdunstung führt.
  • Weitere ophthalmologische Ursachen sind z.B. Blepharitis, chirurgische Eingriffe am Auge, ein Vitamin-A-Mangel oder gewisse Konservierungsmittel in Augentropfen.
  • Krankheiten wie Rheumatismus, Schilddrüsenerkrankung, Diabetes mellitus, Autoimmunerkrankungen wie das Sjögren-Syndrom, verschiedene Hauterkrankungen und Allergien können ebenfalls für trockene Augen verantwortlich sein beziehungsweise den Entwicklungsprozess am Auge begünstigen.

Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann sich negativ auf die Stabilität des Tränenfilms oder die Häufigkeit des Lidschlags auswirken. Dazu gehören beispielsweise Hormonpräparate wie die Anti-Baby-Pille, harntreibende Mittel (Diuretika), Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika), Betablocker zur Senkung des Blutdrucks, Psychopharmaka und Schlafmittel.

Bei Augentrockenheit immer zum Augenarzt

Nehmen Sie bitte selbst geringfügige Augenbeschwerden immer ernst und wenden Sie sich umgehend an Ihren Augenarzt. Anhand verschiedener Tests kann der Spezialist feststellen, welche Ursache Ihren Symptomen zugrunde liegt und gleichzeitig eine Abgrenzung zu möglichen anderen Erkrankungen vornehmen.

Basierend auf den Untersuchungsergebnissen kann der Augenarzt entscheiden, welche Therapie und Produkte für Sie am besten geeignet sind. Zugleich berät er Sie, wie Augentropfen, Salben oder Gele richtig anzuwenden sind. Falls Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie ebenfalls Ihren Augenarzt fragen, welches Präparat für Sie in Frage kommt.

Trockene Augen:
Was tun bei unangenehmen Augenbeschwerden?

Trockene Augen sollten immer behandelt werden. Sie können nicht nur die Arbeitsleistung und Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen, sondern unbehandelt auch Schäden an Hornhaut und Bindehaut sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen am Auge hervorrufen. Es stehen nur wenige ursächlich wirkende Therapieansätze zur Verfügung, bei der Behandlung trockener Augen steht daher die Linderung der jeweiligen Symptome des Patienten im Vordergrund.

Augentropfen als Tränenersatzmittel

Grundstein der Behandlung bei Augentrockenheit ist die Anwendung von Tränenersatzmitteln. Diese „künstlichen Tränen“ sorgen für eine Benetzung und Befeuchtung der Augenoberfläche und können den Tränenfilm stabilisieren.

Tränenersatzmittel sind in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Viskositäten erhältlich. OmniVision macht sich in HYLO-VISION® Augentropfen die bemerkenswerten Eigenschaften der Hyaluronsäure zunutze. Die natürliche Substanz gilt als der „Gold-Standard“ bei Tränenersatzmitteln.

Die Vorteile von Hyaluronsäure bei trockenen Augen

OmniVision Augentropfen mit Hyaluronsäure sorgen für eine wohltuende Linderung der Beschwerden bei trockenen Augen. Sie befeuchten, benetzen und schützen die Augenoberfläche.

  • Die körpereigene Substanz kommt unter anderem im Tränenfilm und Glaskörper vor und zeichnet sich daher durch eine hohe Verträglichkeit aus. 

  • Hyaluronsäure verfügt über ein hohes Wasserbindungsvermögen und ist deshalb sehr gut als künstliche Tränenflüssigkeit und Benetzungsmittel geeignet.

  • Dank der mucoadhäsiven Eigenschaften haftet Hyaluronsäure gut auf der Augenoberfläche und sorgt so für eine verbesserte Befeuchtung und Benetzung sowie einen gleichmäßigen, stabilen und lang haftenden Feuchtigkeitsfilm. 

Unterschiedliche Viskositäten

Die Viskosität bezeichnet die Zähflüssigkeit eines Fluids: Je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger und fließfähiger sind die Augentropfen. Die Lösung verteilt sich leicht, die Verweildauer ist jedoch etwas kürzer, da die Lösung schneller „ausgewaschen“ wird. Je höher die Viskosität, desto dickflüssiger und weniger fließfähig sind die Augentropfen. Dadurch verlängert sich die Verweildauer auf der Augenoberfläche und ermöglicht eine intensive Befeuchtung und langanhaltende Linderung bei Beschwerden.

Hochviskose HYLO-VISION® Augentropfen sind besonders gut bei stärkeren oder chronischen Beschwerden des trockenen Auges geeignet. Bei extrem trockenen Augen kann zusätzlich die regelmäßige Anwendung einer Augensalbe über Nacht angeraten sein. Reicht bei schweren Verlaufsformen die Behandlung mit Tränenersatzmitteln nicht aus, können weitere Therapiemaßnahmen erwogen und ein Augenarzt aufgesucht werden.

Augentropfen ohne Konservierungsmittel für empfindliche Augen

Bei Augentropfen, die länger als 24 Stunden angewendet werden können, sind seit 1978 Konservierungsmittel gesetzlich vorgeschrieben. Das soll verhindern, dass Bakterien oder Pilze in das Augentropfenfläschchen gelangen und Infektionen am Auge verursachen können. Einige der geläufigen Konservierungsstoffe können sich jedoch negativ auf den Tränenfilm und die Augenoberfläche auswirken und trockene Augen hervorrufen oder bestehende Beschwerden verstärken.

Ausgewählte HYLO-VISION® Augentropfen (HYLO-VISION® HD, HYLO-VISION® HD Plus und HYLO-VISION® Gel Multi) enthalten daher mit Polyhexanid ein sanftes Konservierungsmittel in sehr geringer Konzentration, das dank seiner antimikrobiellen Eigenschaften wirksam vor einer Kontamination der Lösung schützt und zugleich sehr gut verträglich ist.

Wo immer es möglich ist, wird zudem auf Konservierungsmittel verzichtet. Dank innovativer Technologien können bei HYLO-VISION® Augentropfen mit SafeDrop®-System bei ordnungsgemäßer Anwendung keine Keime in den Behälter gelangen. Nach erstmaligem Öffnen der Flasche sind die Augentropfen noch sechs Monate anwendbar.

Zudem sind auch alle HYLO-VISION® Sine Produkte in Einzeldosen konservierungsmittelfrei.

Die Wahl konservierungsmittelfreier Augentropfen empfiehlt sich vor allem für Kontaktlinsenträger und Personen, die allergisch auf Konservierungsmittel reagieren oder täglich Augentropfen verwenden.

Augentropfen richtig anwenden

Damit Tränenersatzmittel die bestmögliche Wirkung erzielen, ist deren ordnungsgemäße Anwendung erforderlich. Bitte befolgen Sie deshalb immer die entsprechenden Hinweise in der Packungsbeilage.

Grundsätzlich ist bei der Anwendung von Augentropfen auf äußerste Hygiene zu achten:

1

Waschen Sie sich vorher gründlich die Hände.

2

Zur Vermeidung einer Kontamination sollte die Tropferspitze nicht mit den Händen oder dem Auge in Berührung kommen.

3

Verschließen Sie den Behälter nach dem Einträufeln umgehend mit der Schutzkappe.

Bitte besprechen Sie Dosierung und Anwendungsdauer der Augentropfen mit Ihrem Augenarzt.

Leichtviskose Augentropfen mit Hyaluronsäure

HYLO-VISION® HD

Linderung bei Trockenheitsgefühl & Befindlichkeitsstörungen des Auges, wie z.B. Brennen, Tränen und Sandkorngefühl.

15 ml oder 2 x 15 ml Benetzungslösung, enthält 0,1 % Hyaluronsäure (leichtviskos). Nach Anbruch 90 Tage verwendbar. Für harte und weiche Kontaktlinsen geeignet.

Mittelviskose Augentropfen mit Hyaluronsäure

HYLO-VISION® SafeDrop® 0,1%

Langanhaltende Linderung bei Trockenheitsgefühl des Auges, wie z.B. Brennen, Tränen und Sandkorngefühl.

10 ml oder 2 x 10 ml Benetzungslösung mit 0,1 % Hyaluronsäure (mittelviskos). Ohne Konservierungsmittel und phosphatfrei. Mit praktischer breiter Fingerauflage für eine optimale Anwendung. Nach Anbruch 6 Monate verwendbar. Für harte und weiche Kontaktlinsen geeignet.

Hochviskose Augentropfen mit Hyaluronsäure

HYLO-VISION® Gel sine

Praktische wiederverschließbare Einmaldosen zur intensiven Befeuchtung bei stärkerem und chronischem Trockenheitsgefühl.

20 oder 60 Einzeldosisbehältnisse mit 0,35 ml Benetzungslösung, enthält 0,3 % Hyaluronsäure (hochviskos). Ohne Konservierungsmittel. Nach initialer Öffnung des Einzeldosisbehältnisses kann HYLO-Vision® Gel sine zwölf Stunden (12 h) angewendet werden, wiederverschließbar. Für harte und weiche Kontaktlinsen geeignet.

Augentropfen für brennende und tränende Augen und Sandkorngefühl

Können bei trockenen Augen Hausmittel helfen?

Leider gibt es keine Hausmittel, die bei trockenen Augen die Anwendung geeigneter Augentropfen ersetzen können.

Abzuraten ist insbesondere von einem Ausspülen der Augen mit Wasser. Das verschafft allenfalls für kurze Zeit Erleichterung, kann die Beschwerden jedoch verschlimmern, da damit auch Tränenflüssigkeit ausgeschwemmt wird.

Zur Abklärung der möglichen Ursachen der trockenen Augen sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen und seiner Therapie-Empfehlung folgen.

Trockene Augen: 11 Tipps zur Vorbeugung

Am besten ist, die Augenbeschwerden treten erst gar nicht auf. Mit folgenden Tipps können Sie trockene Augen vermeiden oder lindern

1

Sorgen Sie stets für ein gutes Raumklima. Lüften Sie mehrmals täglich für einige Minuten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sich viel in klimatisierten oder stark beheizten Räumen aufhalten. Zur Verbesserung des Raumklimas tragen grüne Zimmerpflanzen bei. Für eine höhere Luftfeuchtigkeit kann während der Heizperiode ein Luftbefeuchter dienen.

2

Bewegen Sie sich häufig an der frischen Luft. Die Luftfeuchtigkeit ist im Freien in der Regel höher als in Innenräumen.

3

Gönnen Sie Ihren Augen regelmäßig kleine Bildschirmpausen und lassen Ihre Augen in die Ferne schweifen. Wenn Sie viel am Bildschirm arbeiten, sollten Sie alle zehn Minuten den Blick vom Monitor abwenden und zum Beispiel aus dem Fenster sehen. Blinzeln Sie dabei ganz bewusst einige Male, damit die Augen mit der Tränenflüssigkeit befeuchtet werden.

4

Stellen Sie Ihren Monitor in der richtigen Position auf. Blendungen und Reflexionen können stark beanspruchte Augen noch zusätzlich reizen.

5

Trinken Sie ausreichend und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Generell ist für die Augengesundheit eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren wichtig.

Bewegen Sie sich häufig an der frischen Luft. Die Luftfeuchtigkeit ist im Freien in der Regel höher als in Innenräumen.

6

Verzichten Sie aufs Rauchen. Vom Rauchstopp profitieren nicht nur Ihre Augen, sondern Ihre gesamte Gesundheit. Nichtraucher sollten Räume meiden, in denen geraucht wird. Auch Passivrauchen kann trockene Augen begünstigen.

7

Tragen Sie bei sonnigem Wetter eine Sonnenbrille zum Schutz vor UV-Strahlung

8

Vermeiden Sie Zugluft. Richten Sie z.B. im Auto die Lüftung so ein, dass Sie nicht das Gesicht trifft.

9

Falls Sie Kontaktlinsen verwenden, tragen Sie diese nicht zu lange, wenn die Augen schon trocken sind. Achten Sie auf die Verwendung gut verträglicher Kontaktlinsen und Kontaktlinsen-Pflegemittel. Denken Sie an eine ausreichende Befeuchtung der Augenoberfläche mit Tränenersatzmitteln während des Tragens von Kontaktlinsen.

10

Vor allem bei stärkeren Beschwerden trockener Augen empfiehlt es sich, nicht erst bei deren Auftreten zu reagieren, sondern regelmäßig Augentropfen zu verwenden, um das Auge zu befeuchten und den Tränenfilm zuverlässig zu stabilisieren.

11

Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig vom Augenarzt untersuchen. Mithilfe moderner Diagnostikmethoden lassen sich mögliche Augenerkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln.

Häufige Fragen zu trockenen Augen

Welche Symptome treten bei trockenen Augen auf?

Häufige Symptome sind Brennen, Rötungen, Trockenheits- und Fremdkörpergefühl, müde und gereizte Augen.

Für trockene Augen können verschiedene Auslöser verantwortlich sein, oftmals handelt es sich um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Dazu gehören intensive Bildschirmarbeit, Umweltreize und Rauchen, altersbedingte Veränderungen, Hormonumstellungen, bestimmte Medikamente sowie Augenerkrankungen und einige systemische Erkrankungen.

Die Diagnose von trockenen Augen erfolgt in der Regel durch eine umfassende Augenuntersuchung, einschließlich Anamnese, Symptombewertung, Tränenfilmtests und Untersuchung der Augenoberfläche.

Die Häufigkeit der Anwendung von Augentropfen hängt von der Art und Schwere der Symptome sowie dem jeweiligen Produkt ab. Befolgen Sie bitte hinsichtlich Dosierung und Anwendungshäufigkeit die Anweisungen Ihres Augenarztes oder der Packungsbeilage.

Unmittelbar nach Anwendung kann es kurzfristig zu verschwommenem Sehen kommen. In diesem Zeitraum sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

In den meisten Fällen wird das Sehvermögen durch die Benetzungsstörung der Augenoberfläche nicht beeinträchtigt. Wird die Erkrankung jedoch nicht oder nur unzureichend behandelt, kann das Hornhautschäden und entzündliche Prozesse am Auge zur Folge haben, die sich auf die Sehfähigkeit auswirken können.

Ja, das ist in der Regel möglich. Wichtig sind jedoch Art und Materialbeschaffenheit der Kontaktlinsen. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Augenarzt, ob und welche Kontaktlinsen in Ihrem Fall geeignet sind. Achten Sie zudem stets auf eine sorgfältige Pflege der Kontaktlinsen und vermeiden Sie überlange Tragezeiten.

Bei trockenen Augen kann die Anwendung geeigneter konservierungsmittelfreier Augentropfen für die gleichmäßige Befeuchtung der Augenoberfläche und die Stabilisierung des Tränenfilms sorgen und damit den Tragekomfort der Kontaktlinsen erhöhen.

Trockene Augen können sich beim Schlafen verschlimmern, weil währenddessen kein Lidschlag stattfindet, was wiederum zu einer verminderten Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit führt. Falls die Raumluft im Schlafzimmer trocken ist, kann das die Beschwerden zusätzlich verstärken.

Bei extrem trockenen Augen können intensive Feuchtigkeitstherapien wie die Verwendung von speziellen künstlichen Tränen oder Gelen, ölige Augentropfen, Punktum-Okklusion (Verschluss der Tränenpünktchen), feuchtigkeitsspendende Augensalben oder gegebenenfalls verschreibungspflichtige Medikamente helfen. Ein Augenarzt kann individuelle Empfehlungen geben, um extreme Trockenheit zu behandeln.

Chronisch trockene Augen sind in vielen Fällen nicht heilbar. Die Symptome können jedoch durch verschiedene Behandlungen und Maßnahmen effektiv gelindert werden. Ein Augenarzt kann individuelle Therapieansätze empfehlen, um die chronische Trockenheit zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern.

(1) BVA und DOG (2019) Leitlinie Trockenes Auge
(2) Finis D et al. Klin Monatsbl Augenheilkd 2012; 229: 506-513
(3) Yu K. et al. (2021) Dry Eye Assessment and Management Study. Ophthalmology. 128(10):1384-1392

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